Warum Sie bei mir richtig sind
Wissenschaftliche Expertise, therapeutische Qualifikation und langjährige Praxis.
Durch meine interdisziplinäre Ausbildung kann ich psychologische, systemische, sexualtherapeutische, kriminaltherapeutische und rechtspsychologische Perspektiven miteinander verbinden. Gerade bei komplexen Fragestellungen ermöglicht dies eine differenzierte Betrachtung des Menschen, seiner Lebensgeschichte und seines Verhaltens.
Zu meinem fachlichen Hintergrund gehören unter anderem
- Vier Studienabschlüsse – zwei Bachelor- und zwei Masterabschlüsse
- Rechtspsychologie (M.Sc.) und Kriminologie (M.A.)
- Psychologie (B.Sc.) und Soziale Arbeit (B.A.)
- Systemische Therapeutin (DGSF)
- Kriminaltherapeutin (ZKPF)
- Fachkraft für Täterarbeit Häusliche Gewalt (FTHG®) nach BAG TäHG
- ASAT®- und ASAT®-Jugend-Trainerin
- Cyberkriminologisches Präventionsprogramm CyberKriP – zertifiziert
- Prognose-, Risiko- und Diagnostikinstrumente – darunter VRS, VRS-SO, PCL, STATIC-99 und EISIP
- Bindungsbasierte Beratung und Therapie (B.B.T.®) von Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch
- Narrative Expositionstherapie (NET) – zertifiziert
- Heilpraktikererlaubnis, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
- Laufend: zweijährige Weiterbildung zur Sexualtherapeutin (DGfS) sowie eine zweijährige Weiterbildung in Traumatherapie
Meine fachliche Arbeit wird durch regelmäßige Fortbildungen und wöchentliche Supervision begleitet.
Therapeutische, forensische und wissenschaftliche Arbeit
Meine berufliche Erfahrung umfasst die Arbeit mit Sexual- und Gewaltstraftätern, die Risiko- und Bedarfseinschätzung, die Täterarbeit bei Partnerschaftsgewalt, die Kinder- und Jugendhilfe sowie den Kontext von Justizvollzug, Sozialtherapie und forensischer Psychiatrie.
Zu meinen bisherigen beruflichen Stationen gehören unter anderem:
- die Fachambulanz für Gewalt- und Sexualstraftäter des Evangelischen Hilfswerks München im Bereich Risiko- und Bedarfseinschätzung,
- das Münchner Informationszentrum für Männer, unter anderem mit Gruppenangeboten im Bereich Partnerschaftsgewalt und der Arbeit mit Konsumenten von Missbrauchsabbildungen,
- das Deutsche Jugendinstitut (DJI),
- das IFT Institut für Therapieforschung, unter anderem im Pilotprojekt „Nationales Early Warning System (NEWS)“,
- sowie die stationäre Kinder- und Jugendhilfe mit männlichen Kindern und Jugendlichen.
Darüber hinaus bin ich als Referentin für die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit im Bereich Anamnese und Diagnostik tätig.
Selbsthilfe und Aufklärung
Neben meiner therapeutischen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiere ich mich ehrenamtlich im Selbsthilfe- und Aufklärungsbereich für Menschen mit pädophiler und hebephiler Präferenz. Dabei unterstütze bzw. begleite ich unter anderem:
- Wir sind auch Menschen – Aufklärung, Austausch und gesellschaftliche Entstigmatisierung,
- Die P-Punkte – moderierter Selbsthilfechat für Menschen mit pädophiler und hebephiler Präferenz,
- Gemeinsam statt allein (GSA) – Selbsthilfeforum von Schicksal und Herausforderung e. V.
Der Austausch mit Betroffenen und Selbsthilfeangeboten ergänzt meine therapeutische und wissenschaftliche Perspektive um die Erfahrungen der Menschen, die selbst mit einer pädophilen oder hebephilen Präferenz leben.
Fachliche Vernetzung
Eine kontinuierliche fachliche Vernetzung ist für mich ein wichtiger Bestandteil. Ich bin Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften und Berufsverbänden, darunter:
Wann sind Sie bei mir richtig?
Sie sind bei mir richtig, wenn Sie …
- sich professionelle Unterstützung wünschen und bereit sind, sich mit Ihrer Situation auseinanderzusetzen,
- unter einer belastenden sexuellen Präferenz, sexuellen Fragestellung oder problematischem Pornografiekonsum leiden,
- sich nach einer Hausdurchsuchung, während eines Ermittlungsverfahrens oder nach einer Verurteilung therapeutisch begleiten lassen möchten,
- möchten, dass Ihr Kind frühzeitig begleitet wird, weil es sexuell grenzverletzendes bzw. übergriffiges Verhalten gezeigt hat,
- eine Partnerschaft haben, die durch eine sexuelle Problematik oder eine Sexualstraftat belastet ist,
- als Jugendamt, Gericht oder andere Fachstelle eine kriminaltherapeutische oder rechtspsychologische Einordnung benötigen.
Wann bin ich nicht die richtige Ansprechpartnerin?
Therapeutische Veränderung setzt die Bereitschaft voraus, sich aktiv mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen. Ich bin daher nicht die richtige Ansprechpartnerin, wenn Sie …
- ausschließlich eine Bestätigung Ihres bisherigen Verhaltens suchen,
- erwarten, dass Therapie ohne Ihre eigene Mitarbeit Veränderungen bewirkt,
- nicht bereit sind, Verantwortung für das eigene Handeln und die eigene Entwicklung zu übernehmen,
- oder lediglich ein unverbindliches Gespräch ohne therapeutische bzw. fachliche Zielsetzung suchen.
Sie müssen nicht bereits wissen, wie Veränderung gelingen kann. Entscheidend ist die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen.
Sie sind in einer akuten Krise? Dann warten Sie bitte nicht auf einen Termin. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr, kostenfrei und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. In lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie die 112.
Herausfinden, ob es passt
Ein kurzes Vorgespräch klärt, ob ich die passende Ansprechpartnerin für Sie bin – ohne jede Verpflichtung.